Die von Han Jun-hee und Kim Bo-tong kreierte südkoreanische Originalserie „D.P.“ enthüllt ein Militärdetektivdrama voller verheerender Geschichten und schwarzem Humor. Die Geschichte folgt einem Team von Soldaten, die Deserteure der südkoreanischen Armee jagen. Ein Buddy-Cop-Thema bildet das Gerüst der Netflix-Originalserie, aber die zutiefst bewegenden Geschichten von Soldaten, die unter einer bedrückenden Institution zerquetscht werden, geben der Geschichte Fleisch. Sie fragen sich vielleicht, ob die Geschichte aus den Seiten einer Zeitung gerissen ist. Wenn Sie das denken, lassen Sie uns Ihre Zweifel ausräumen.
Nein, 'D.P.' basiert nicht auf einer wahren Begebenheit. Obwohl die Charaktere und ihre spezifischen Geschichten eine fiktive Grundlage haben, scheinen sie jedoch einige reale Fälle zu modellieren. Die Geschichte der Serie ist eine Adaption von „D.P: Dog Days“, einem beliebten Webtoon von Kim Bo-tong, der die Serie auch zusammen mit Regisseur Han Jun-hee erstellt hat. Die Geschichte handelt von einem jungen Gefreiten namens Ahn Joon-ho, dem eine unheimliche Aufgabe anvertraut wird. Er hat den Auftrag, die Soldaten zu fangen, die dem Militär entkommen und AWOL gegangen sind. „D.P.“ steht konsequenterweise für Deserteur-Verfolgung, das Auffangen von Soldaten, die freiwillig vor der Armee geflohen sind. Als Bo-tong den Webtoon erschuf, ließ er sich von seiner eigenen Zeit in der D.P. Einheit.

Obwohl Joon-ho scharfsinnig und engagiert ist, ist er nicht besonders geeignet für den Job, und er tut sich mit dem schrulligen Corporal Han Ho-yul zusammen. Die mühelose Buddy-Cop-Dynamik zwischen den beiden ist die treibende Kraft der Geschichte. Die Geschichte ist sehr berührend und wirkungsvoll, besonders wenn Sie eine einfühlsame Geisteshaltung haben. Sie werden sich jedoch fragen, wie viel von der vernichtenden Geschichte wahr ist. Der Beginn der Serie folgt Joon-ho vom Tag vor seiner Einberufung zum Militär.
Getreu der Geschichte sind in Südkorea etwa zwei Jahre Militärdienst Pflicht, mit einigen Ausnahmen für K-Pop-Stars und international anerkannte Sportler. Joon-ho mag seine Detektivarbeit zunächst aufgrund einiger Lockerungen der Beschränkungen, gerät jedoch bald in einen moralischen Konflikt, nachdem er die Situation seiner Untertanen kennengelernt hat. Während einige nur faul sind, haben andere zwingendere Gründe, wie die Person in Episode vier, die die Armee verlässt, um sich um ihre Großmutter zu kümmern. Joon-ho ist jedoch schockiert, als er feststellt, dass die meisten Jugendlichen, die AWOL gehen, über ihren Siedepunkt hinaus benebelt wurden.
Auch das titelgebende Deserteur-Verfolgungsteam hat eine realistische Basis. Der Co-Star der Serie, Koo Kyo-hwan, hörte zwei Jahre vor der Unterzeichnung der Serie beim Essen von der Einheit. Er hatte auch das Glück, einen D.P. Mitglied und erfahren Sie mehr über seine Erfahrungen. Einige Walk-in-Schauspieler und Leiharbeiter hatten auch in der Einheit gedient, und so erfuhr der Regisseur, dass sie von Leuten aus der DP umgeben waren. Kader. Dabei erfuhr er mehr Details über den Kader und fügte sie nahtlos in die Geschichte ein.
In der Serie findet Joon-ho Gründe, mit den Deserteuren zu sympathisieren, anstatt sie zu verfolgen. Kontextuell scheinen Schikanen und Mobbing hübsch zu sein zügellos in der koreanischen Armee. Diese Praktiken wurden unter dem Vorwand aufgezwungen, jugendlichen Soldaten militärische Disziplin einzuflößen, aber die gewünschten Wirkungen werden nicht immer erzielt. Während einige unter diesen entmenschlichenden Bedingungen fliehen, enden in einigen Fällen die Handlungen der Vorgesetzten – direkt oder indirekt – Kalkulation ein Soldat ihr Leben. Diese Todesfälle werden als Nicht-Kampfopfer verzeichnet und werden zu bloßen Statistiken in einer bedrückenden Militäreinrichtung.
Obwohl die Fälle in den letzten Jahren zurückgegangen sind, haben sich, wenn man Berichten Glauben schenken darf, sogar im Jahr 2019 sogar 62 Menschen den Suizid der Entmenschlichung vorgezogen der Wehrpflicht war es ziemlich schwierig, diese Aktionen insgesamt zu stoppen. Daher ist die Serie nicht weit von der Wahrheit entfernt. Die, die kann nicht Anpassung an das militärische Leben werden ebenfalls auf eine Beobachtungsliste gesetzt. Mit den vorliegenden Beweisfetzen kann man schließen, dass die dunklen Geschichten, die die Serie bevölkern, ziemlich nah an der Realität sind, auch wenn sie keine Einzelfälle dokumentieren.