Sunny: Basiert ImaTech auf einem tatsächlichen Technologieunternehmen in Japan?

In der düsteren Comedy-Serie „Sunny“ von Apple TV+ lernt Suzie Sakamoto einen Heimroboter namens Sunny kennen, den ihr Mann für seine Firma ImaTech entwickelt hat. Ohne es seiner Frau mitzuteilen, spielt Masa Sakamoto eine Schlüsselrolle bei den Bemühungen des Technologieunternehmens, Roboter zu entwickeln, die sogar eine Alternative zum Menschen sein können. Die Erzählung schreitet voran durch Suzies Bemühungen, das Geheimnis hinter Masas Beruf und seinen Beiträgen zu ImaTech zu lüften. Da Japan dafür bekannt ist, an der Spitze bahnbrechender technischer Entwicklungen zu stehen, insbesondere im Bereich der Robotik, könnte die Show uns zu der Annahme verleiten, dass das Unternehmen ein echtes Gegenstück hat. Das ist jedoch nicht wirklich der Fall!

Die Realität hinter ImaTech

ImaTech ist ein fiktives japanisches Unternehmen, das von Colin O'Sullivan für seinen Roman „The Dark Manual“, der auch als „Sunny“ bekannt ist, gegründet wurde. Die TV-Show und ihr Quellenmaterial untersuchen die Feinheiten technologischer Entwicklungen und wie die zunehmende Präsenz von KI -Angetriebene Roboter und Geräte beeinflussen das menschliche Leben. Oberflächlich betrachtet repräsentiert ImaTech unzählige Unternehmen, die Heimroboter auf den Markt gebracht haben, um den Lebensstandard in Japan zu verändern. Zu diesen Einrichtungen gehören Schwergewichte wie Sony, SoftBank Robotics, Toyota, Sharp usw. Allerdings muss sich keines dieser Unternehmen mit mörderischen Robotern oder Robotern befassen, die an Verbrechen jeglicher Art beteiligt waren.

Die mysteriösen Experimente, die in ImaTech stattfinden, sind fiktive Antworten auf eine der prominentesten Fragen im Bereich der Robotik: „Was könnte schief gehen?“ Colins Roman und Katie Robbins‘ Fernsehadaption des literarischen Werks beantworten diese Frage mit einer warnenden Geschichte, die keinerlei Wurzeln in echten Unternehmen oder technikbezogenen Verbrechen hat. Auch wenn Industrieroboter an Todesfällen verschiedenster Art beteiligt waren, was uns an den Tod des Mitarbeiters der Ford Motor Company, Robert Williams, erinnert, gelten Heimroboter als sicher. Was bei ImaTech in „Sunny“ passiert, ist nur ein Worst-Case-Szenario ohne jede Grundlage in der Realität.

Die Roboter, die wir in „Sunny“ sehen, werden von einem renommierten Spezialeffekt- und Requisitenunternehmen mit Sitz in Neuseeland und nicht von einem KI-Unternehmen in Japan entwickelt und hergestellt. Wētā Workshop ist ein wichtiger Akteur in der Branche und die Werke des Unternehmens werden in sehr beliebten Produktionen wie „ Der Herr der Ringe „Filmreihe „I, Robot“ Benutzerbild ,'' Düne ,‘ usw. Darüber hinaus wird die dunkle Comedy-Show hauptsächlich in den Toho Studios und dem Kadokawa Daiei Studio in Japan gedreht. Die Szenen, die im Hauptsitz von ImaTech spielen, müssen in diesen Produktionsstätten gedreht werden und nicht in einem echten Technologieunternehmen.

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