Basiert Crime Stories: India Detectives auf einer wahren Geschichte?

Die Dokumentarfilmserie „Crime Stories: India Detectives“ von Netflix präsentiert den Zuschauern eine noch nie dagewesene Erkundung der düsteren und zeitkritischen Art und Weise, in der die Polizei von Bengaluru schwere Verbrechen untersucht. Unter der Regie von Jack Warrender und N Amit befasst es sich mit vier echten Verbrechen, die die Stadt schockierten, und hebt den emotionalen Tribut der Verbrechensaufklärung hervor. Da die Dokuserie düstere Bilder enthält und den tatsächlichen Mitgliedern der Polizei von Bengaluru bei der Aufklärung von Verbrechen folgt, fragen sich viele Zuschauer, wie viel davon echt ist. Wir haben die Antworten hier für Sie.

Basiert Crime Stories: India Detectives auf einer wahren Geschichte?

Ja, „Crime Stories: India Detectives“ basiert auf einer wahren Begebenheit. Tatsächlich basiert es auf vier wahren Geschichten. Während der Produktion der Dokumentarserie verfolgte das Produktionsteam die Polizei von Bengaluru in Echtzeit, als sie zwischen 2018 und 2020 vier der erschütterndsten Verbrechen der Stadt bekämpfte, enthüllte N Shashi Kumar, Polizeikommissar von Mangaluru und ehemaliger stellvertretender Polizeikommissar von Bengaluru North .



Die erste Episode mit dem Titel 'A Murdered Mother' basiert auf einem Mord, der aufgetreten in Krishnarajapura, allgemein bekannt als KR Puram, in Karnataka, am 3. Februar 2020. Die 54-jährige Nirmala wurde Berichten zufolge von ihrer 33-jährigen Tochter Amrutha Chandrashekar erstochen und zu Tode geprügelt. Amrutha, eine Software-Ingenieurin, gab auch zu, ihren 31-jährigen Bruder angegriffen zu haben, bevor sie aus dem Haus floh. Nach ihrem eigenen Eingeständnis in der Show trieben Depressionen und steigende Schulden Amrutha dazu, das abscheuliche Verbrechen zu begehen.

Die zweite Episode mit dem Titel 'Body In a Bag' befasst sich mit der Ermordung des 31-jährigen Taxifahrers Santhosh K., der gefunden starb am 15. November 2019 in einem Sack in der Nähe von Nandini Layout in Westbengaluru. In der Episode entdeckt die Polizei, dass Santhosh ein Paar, Manju und Savithri, erpresst und belästigt hat. Nach Angaben der Behörden beschloss das Paar, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen, als er drohte, private Videos des Paares (ohne ihr Wissen aufgenommen) durchsickern zu lassen und Savithri angeblich sexuell belästigt zu haben, als er nicht die geforderte Summe von Rs 300.000 erhielt. Santhosh wurde mit einer Axt ermordet und das Paar bewegte seinen Körper in Manjus Autorikscha.

Die dritte Episode mit dem Titel 'Dying for Protection' dreht sich um den Mord an der 42-jährigen Manjula, die fand statt am 11. Januar 2020 in Gayathrinagar, Bengaluru. Als Sexarbeiterin war Manjula die einzige Versorgerin ihres Sohnes Bhanuprakash. Sie war mit durchgeschnittener Kehle in ihrem Schlafzimmer gefunden worden. In der Episode werden schockierende Details der Mordursache von der Polizei aus Berichten ihrer Mitarbeiter, CCTV-Aufnahmen und Manjulas eigenem Tagebuch zusammengetragen. Bei der Untersuchung wird festgestellt, dass ihr alkoholkranker und entfremdeter Ehemann sie zur Sexarbeit gezwungen hatte und angeblich zurückkehrte, um sie zu ermorden. Die Polizei beschuldigte schließlich den Ehemann Mukunda des Mordes an Manjula.

Die vierte Episode mit dem Titel 'The Stolen Baby' konzentriert sich auf die Entführung eines 19 Monate alten Babys aus einer obdachlosen Familie unter dem Hebbal Flyover. Die Eltern des Babys, die Ballonverkäufer Arjun und Maramma, behaupten, ein Mann namens David habe ihr Kind gestohlen, während sie geschlafen hatten. Die Polizei untersucht die Möglichkeiten eines okkulten Opfers und beginnt sogar, den Vater Arjun zu verdächtigen. Schließlich wird David festgenommen, weil er sich mit anderen Parteien verschworen hat, um das Baby zu entführen. Die Episode ist der einzige ungelöste Fall in den Dokureihen, da das Baby immer noch nicht gefunden wurde.

Die Dokuserie bietet auch Einblicke in das Leben der Polizisten selbst, darunter die weiblichen Unterinspektorinnen Latha Mahesh und Roopa K. S., die über das herausfordernde und sexistische Umfeld ihres Berufs sprechen. Die direkten Interaktionen mit den Angeklagten sowie den Familien der Opfer ermöglichen es den Zuschauern, beide Seiten der Geschichte zu sehen. Drohnenaufnahmen der Stadt und eine gründliche Erkundung der Polizeistationen, Kontrollräume und Tatorte ermöglichen es dem Zuschauer, die dunkle Seite Bengalurus und die Menschen, die für ihre Sicherheit kämpfen, wirklich zu erleben.

Das Ende jeder Episode in „Crime Stories: India Detective“ taucht direkt in das nächste Verbrechen ein, das untersucht werden muss, und hebt die Rund-um-die-Uhr-Arbeit der Polizei hervor. Mit Bildern führender Nachrichtensender, Berichterstattungen über Pressetreffen, Interviews mit den Angeklagten und einem Einblick in das Privatleben der Polizeibeamten bündelt die Dokureihe gründlich die Informationen, die erforderlich sind, um die Art und Schwere des Verbrechens sowie die Verbrechen aufzuklären.

Während Shows wie ' Sacred Games ' und ' Delhi Crime ' hervorragende fiktive Interpretationen echter Verbrechen sind, bietet 'Crime Stories: India Detective' einen seltenen Einblick in die Echtzeitarbeit der Polizei. Die Dokuserie, die hauptsächlich Kannada-sprechende Personen zeigt und Untertitel hat, markiert auch den tieferen Vorstoß von Netflix in Kannada-basierte Inhalte. „Crime Stories: India Detective“ ist somit eine düstere und brutal ehrliche Untersuchung der wahren Verbrechen, die im Silicon Valley von Indien – Bengaluru – stattfinden.

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