Ist Julias Albert Duhamel ein echter Fernsehmoderator? Habe ich eine echte Fernsehsendung gelesen?

Bildnachweis: Seacia Pavao / HBO Max

Die biografische Dramaserie „Julia“ von HBO Max dreht sich darum das unglaublich bewegende Leben der Fernsehköchin und Autorin Julia Child , die die berühmte und einflussreiche Kochshow mit dem Titel „The French Chef“ moderierte. Die Serie zeigt Julias Bemühungen, ihre Show auf WGBH-TV zu starten, nachdem sie den Sexismus der Fernsehindustrie der frühen 1960er Jahre überwunden hatte.

In der Serie tritt Julia in P. Albert Duhamels Buchbesprechungsshow „I’ve Been Reading“ auf, um für ihr Kochbuch „Mastering the Art of French Cooking“ zu werben Kochserie muss man sich über die Authentizität von Duhamel und seiner Show wundern. Nun, hier ist alles, was Sie wissen müssen!

Ist Albert Duhamel ein echter Fernsehmoderator? Habe ich eine echte Fernsehsendung gelesen?

Ja, Albert Duhamel ist ein echter Fernsehmoderator, und „I’ve Been Reading“ ist eine echte Buchbesprechungssendung, die er hauptsächlich in den frühen 1960er Jahren auf WGBH-TV moderierte. Duhamel war von 1949 bis 1998 hauptsächlich Englischprofessor am Boston College. Aufgrund eines unzureichenden Budgets beherbergte seine Show hauptsächlich Schriftsteller aus Boston und der nahen Region, einschließlich seiner Kollegen. Im Februar 1962 trat Julia in Duhamels Show auf, was den Lauf ihres Lebens für immer veränderte. Vor ihrem Fernsehauftritt rief Julia an Russ Morasch und bat um eine Kochplatte, um in der Show ein Omelett zu kochen.



Bildnachweis: Jack Cohen/Twitter

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Bildnachweis: Jack Cohen/Twitter

Julias Auftritt bei „I’ve Been Reading“ war herausragend. Die typische trockene Intellektualität der Professorenshow trat beiseite, um Julias ansprechende Präsenz zu begrüßen. Sie kochte ein Pilzomelett nach französischer Art und überraschte die Crewmitglieder und das Publikum gleichermaßen.

Die Produzenten von WGBH-TV verblüfften, dass die Julia-Child-Episode der Serie vom Publikum sehr gut aufgenommen wurde. Es gab siebenundzwanzig Briefe, in denen Julias Wiedererscheinen auf dem Kanal gefordert wurde. Die Folge und ihre Rezeption beeinflussten anscheinend den Kanal, um Julia die Möglichkeit zu geben, ihr Kochshow-Konzept voranzutreiben.

In „My Life in France“ – einer Autobiographie, die Julia zusammen mit ihrem Großneffen Alex Prud’homme schrieb – würdigte der berühmte Koch Duhamels Verhalten. Herr Duhamel war ruhig, klar und professionell; Es half, dass er Essen und Kochen liebte und unser Buch tatsächlich gelesen hatte, schrieb sie. Julias Auftritt bei „I’ve Been Reading“ wurde zum Ausgangspunkt ihrer Reise als Fernsehpersönlichkeit. Durch seine bemerkenswerte Akzeptanz von Julias Kochkunst in seiner Show wurde Duhamel Teil ihrer hoch angesehenen Karriere. Nach der Reaktion auf Julias Folge gab WGBH-TV grünes Licht für drei Pilotfolgen von „The French Chef“.

Jefferson Mays als Albert Duhamel (rechts) in „Julia“ Bildnachweis: Seacia Pavao/HBO Max

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Jefferson Mays als Albert Duhamel (rechts) in „Julia“. Bildnachweis: Seacia Pavao/HBO Max

Andererseits war Duhamel Redakteur für Buchrezensionen des Boston Herald. Als Schriftsteller war er mehrere Jahre Mitglied des Pulitzer-Preis-Komitees. Eine Reihe von Vorträgen Duhamels wurde zusammengestellt und als Buch mit dem Titel „After Strange Fruit: Changing Literary Taste in Post-World War II Boston“ veröffentlicht. Er schrieb auch „Rhetoric: Principles and Usage“ mit seinem Kollegen Dick Hughes.

Duhamel starb am 1. Oktober 2006 im Alter von 86 Jahren an einer Blutinfektion. Seine Karriere als Fernsehmoderator und seine Show „I’ve Been Reading“ wurden nicht groß gefeiert. Aber die Rolle, die Duhamel und seine Show im Leben und in der Karriere von Julia Child spielten, ist wirklich denkwürdig.

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