Bildnachweis: „Athos 2643“/Klett-CottaDer Weltraum-Krimi und die KI-Romanze in David Wnendts neuester Regiearbeit werden im Herzen der Grauen Stadt zum Leben erweckt! Die Dreharbeiten für den nächsten Spielfilm des Filmemachers „Athos 2643“ sollen im September 2025 in Berlin, Deutschland, beginnen. Der Science-Fiction-Film basiert auf Nils Westerboers gefeiertem gleichnamigen Roman, das Drehbuch stammt von Wnendt. Produziert wird es von Constantin Film und Seven Elephants, einem Unternehmen, das von Wnendt, den Regisseurkollegen Julia von Heinz und Erik Schmitt sowie dem Produzenten Fabian Gasmia gegründet wurde.
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Die Erzählung dreht sich um einen auf künstliche Intelligenz spezialisierten Inquisitor namens Rüd Kartheiser, der zum einsamen Neptunmond Athos geschickt wird, um ein mysteriöses Verbrechen aufzuklären. Er ermittelt gegen eine KI, die für die Lebenserhaltung zuständig ist und unter Mordverdacht steht. In den Weiten des Weltraums trifft futuristische Technologie auf archaisches Leben, als der Inquisitor ein Mönchskloster betritt, in dem dunkle Geheimnisse verborgen sind. Rüd wird von seiner wunderschönen KI-Assistentin Zack begleitet, die sich aufgrund von Sicherheitsbeschränkungen in ihrer Programmierung ganz ihm widmet.
Im Verlauf der Erzählung stoßen Rüd und Zack auf Widerstand seitens der geheimnisvollen Mönche sowie der KI des Klosters. Als sich im Kloster ein weiterer Todesfall ereignet, erwägt Rüd, Zacks Beschränkungen aufzuheben und dessen volles Potenzial auszuschöpfen. „Neben spannenden Science-Fiction-Elementen erzählt das Projekt eine berührende Liebesgeschichte zwischen dem Inquisitor und seinem KI-Assistenten“, heißt es in einer Pressemitteilung von Constantin Film. „‚Athos 2643‘ zeigt, wie Liebe und Menschlichkeit selbst in den entlegensten Winkeln des Universums überleben können“, heißt es in der Erklärung weiter.
Wnendt ist ein deutscher Autor und Regisseur, der für die provokativen Filme „Wetlands“ und „Combat Girls“ bekannt ist. Zu seinen jüngsten Werken gehören „Strafe“, „The Sunlit Night“ und „Tatort“. „Sun and Concrete“ befasst sich mit drängenden zeitgenössischen Problemen aus der Perspektive von vier jungen Freunden, die versuchen, sich im Alltag in Neukölln, Berlin, zurechtzufinden. Sie überleben Erfahrungen mit Drogen, Vergewaltigung, Langeweile und Gewalt, bis sie eines Tages gezwungen werden, eine lebensverändernde Entscheidung zu treffen.
Wnendts „Schau, wer zurück ist“ ist eine satirische Komödie mit kontroverser Prämisse, die Kultstatus erlangt hat. Es folgt Adolf Hitler, wie er im 21. Jahrhundert erwacht, ernsthafte Beobachtungen über die Entwicklung der deutschen Gesellschaft macht und sich dabei auf eine humorvolle Reise durch das Land mit einem Produzenten begibt, der sich für einen engagierten Performance-Künstler hält.
Für „Athos 2643“ hatte Wnendt in der zweiten Förderrunde 2024 80.000 Euro vom Medienboard Berlin-Brandenburg (MBB) erhalten. Der Film gehörte zu den neunzehn Projekten, die vom MBB mit knapp 3,5 Millionen Euro ausgezeichnet wurden. Dazu gehören unter anderem Christian Petzolds „Miroirs No.3“ und Kaouther Ben Hanias „Mimesi“.
Berlin bietet mit seiner vielseitigen Mischung aus historischer und hochmoderner Architektur eine dynamische Kulisse für Filmprojekte, die in der Stadt gedreht werden. Darüber hinaus gibt es in der Region mehrere namhafte Filmstudios, die erstklassige Einrichtungen für die Produktion fantasievoller Science-Fiction-Projekte bieten. Zu den bemerkenswerten Produktionen gehören „ Fremde Dinge „Die Tribute von Panem: Die Ballade der Singvögel und Schlangen“, „Foundation“ von Apple TV+, „The Matrix Resurrections“, „Netflix“ Sinn8 ,‘ und Apple TV+‘s ‚ Konstellation .’