Navarasa: Roudhram Zusammenfassung und Ende, erklärt

Basierend auf dem indischen Konzept der Kunst und ihres Genusses ist „Navarasa“ eine Netflix-Anthologie-Serie, die vom gefeierten indischen Filmemacher Mani Rathnam („Roja“) kreiert wurde. Episode 6 der Serie mit dem Titel 'Roudhram' dreht sich um einen jungen Mann namens Arul (Sreeraam), der verhaftet wird, nachdem er einen Einheimischen schwer angegriffen hat. Die Polizei foltert ihn, um den Grund für den Angriff herauszufinden, aber er erklärt, dass er es erst sagen wird, wenn der Mann, den er angegriffen hat, tot ist. Roudhram bedeutet Wut, und das ist das zentrale Thema der Episode. Hier ist alles, was Sie über das Ende von „Navarasa: Roudhram“ wissen müssen. SPOILER VORAUS.

Navarasa: Roudhram Zusammenfassung

In „Roudhram“ zwingt der wohlhabende Geldverleiher Ganesan (Alagam Perumal) einen örtlichen Ladenbesitzer, ihm das Geld zu zahlen, das der Mann ihm schuldet. Als Ganesan später nach Hause gehen will, greift Arul ihn mit einem Hammer an und verletzt ihn schwer. Ganesan wird anschließend ins Krankenhaus eingeliefert und Arul festgenommen. Die Polizei foltert ihn, um die Wahrheit über den Angriff herauszufinden, aber Arul trotzt lautlos all den Schmerzen. Unterdessen navigiert eine junge Polizistin durch den Druck ihrer Vorgesetzten, einen Fall zu lösen. Die Erzählung der Episode ist so gestaltet, dass das Publikum fälschlicherweise glaubt, dass der Beamte den Fall von Arul untersucht.

Navarasa: Roudhram-Ende: Warum greift Arul Ganesan an? Was passiert mit Ganesan?

Ganesan ist ein wohlhabender Mann, in dessen Haus Aruls Mutter Chithrama (Geetha Kailasam) als Haushaltshilfe arbeitet. Ihre Familie hat finanzielle Probleme, seit Aruls Vater sie mit erheblichen unbezahlten Schulden zurückgelassen hat. Arul hat eine jüngere Schwester namens Anbu, die danach strebt, sich über ihre Umstände zu erheben und etwas aus ihrem Leben zu machen. Da die Familie die Miete nicht zahlt, schneidet ihre Vermieterin den Strom ab.



Arul hat einige eigene Träume. Er will Fußball spielen und damit Geld verdienen, hat aber nicht die nötigen Schuhe. Er überredet seine Mutter, Ganesan um das Geld zu bitten, und erinnert sie mehrmals daran, dass sie dafür sorgen muss, dass sie keine Zinsen zahlen müssen. Seine Mutter stimmt widerstrebend zu. Als sie an diesem Abend nach Hause zurückkehrt, sieht sie viel düsterer aus als sonst. Aber sie scheint das Geld bekommen zu haben und nimmt ihre Kinder mit zum Einkaufen. Sie bekommen neue Sportschuhe für Arul und Kleidung für Anbu. Sie essen sogar auswärts und genießen den Tag als Familie.

Arul schließt sich einer lokalen Fußballmannschaft an und führt sie zu einem gewaltigen Sieg. Als er zu Ganesans Haus geht, um seiner Mutter die gute Nachricht und das gewonnene Geld zu überbringen, stellt er fest, dass Ganesan seine Mutter gezwungen hat, gegen Geld bei ihm zu schlafen. Wut kocht ihn von innen, während er ziellos durch die Stadt reitet. Er hat einen Unfall und bringt sein Fahrrad in eine Werkstatt. Als er Ganesan sieht, verliert er es einfach. Er greift nach einem Hammer und schlägt dem Mann seitlich auf den Kopf.

Arul sagt der Polizei kein einziges Wort darüber, warum er Ganesan angegriffen hat, bis er erfährt, dass dieser tot ist. Er wird schweren Folterungen ausgesetzt und findet im Zorn die Kraft, ihm zu widerstehen. Nachdem ihm von Ganesans Tod erzählt wurde, verfliegt diese Wut und Arul ist erschöpft und gebrochen.

Wer ist der Polizist?

Regisseur Arvind Swami lässt das Publikum zunächst geschickt glauben, dass die junge Polizistin (Riythvika) für Aruls Fall zuständig ist. Sie hat bei ihren Untergebenen wegen ihrer Wut Bekanntheit erlangt. In der Vergangenheit ist sie in Schwierigkeiten geraten, weil sie einen Häftling verprügelt hat, also versucht eine Polizistin, sie von den Angeklagten ihres aktuellen Falles fernzuhalten. Es stellt sich schließlich heraus, dass der Offizier tatsächlich ein älterer Anbu ist.

Als Arul an diesem Tag seine Mutter mit Ganesan sieht, trifft Anbu auf ihren Bruder, der panisch und traumatisiert davonreitet. Verwirrt geht sie zu ihrer Mutter und sieht zu, wie Chithrama aus Ganesans Haus kommt und dieser etwas Geld in die Bluse ihrer Mutter schiebt. Anbu ist eine intelligente junge Frau und es dauert nicht lange, bis sie die Wahrheit erkennt. Seitdem hat sie sich von ihrer Familie, insbesondere ihrer Mutter, ferngehalten.

Derzeit ruft ein älterer Arul Anbu an, um ihr mitzuteilen, dass ihre Mutter auf dem Sterbebett liegt und sie sehen möchte. Für Anbu ist diese Wut, die sie vor all den Jahren zu spüren begann, jedoch nicht verschwunden und richtet sich jetzt hauptsächlich gegen sie selbst. Sie weiß, dass alles, was ihre Mutter für sie und ihren Bruder getan hat, für sie und ihren Bruder getan hat, und nimmt sich dafür zutiefst übel. Ihr Selbsthass ist so enorm und alles verzehrend, dass sie ihm nicht entkommen kann und in ihren letzten Momenten zu ihrer Mutter geht.

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