Ist Hitoshi Ishida eine echte Yakuza oder Chihara-Kai eine echte japanische Gang?

Bildnachweis: HBO Max

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Bildnachweis: HBO Max

Basierend auf den Memoiren „Tokyo Vice: An American Reporter on the Police Beat in Japan“ von Jake Adelstein aus dem Jahr 2009 ist „Tokyo Vice“ eine Webserie, die einen intimen Einblick in die Welt der Yakuza durch die Augen eines amerikanischen Auswanderers (Ansel Elgort). Die Showversion von Jake Adelstein gesellt sich dazu Meicho Shimbun – eine führende japanischsprachige Zeitung mit 12 Millionen Auflagen – als Beat-Reporter und wird der zwielichtigen Schattenseite Tokios ausgesetzt, die von Polizisten, Prostituierten, Journalisten und der Yakuza bewohnt wird.

Aufgrund von Jake Adelsteins einzigartigen Umständen, seinem Einfallsreichtum, seinem angeborenen Talent für investigativen Journalismus und purem Glück zieht er das Interesse sowohl der Yakuza als auch der Polizei auf sich. Während Jake einen Mentor findet Polizeidetektiv Hiroto Katagiri (Ken Watanabe), Seine potenzielle Beziehung zum Yakuza-Anführer Hitoshi Ishida (Shun Sugata) kann zu neuen Möglichkeiten führen. Hier ist alles, was Sie über Ishida und seine Chihara-Kai-Organisation wissen müssen. SPOILER VORAUS.



Ist Hitoshi Ishida eine echte Yakuza?

In „Tokyo Vice“ ist Hitoshi Ishida die rechte Hand von Koichi Tanaka, dem Vorsitzenden der Yakuza-Familie Chihara-Kai. Da Tanaka ungefähr 80 Jahre alt ist, ist Ishida de facto der Anführer oder Oyabun der Organisation. Zu Beginn der Serie sieht sich Chihara-Kai/Ishida mit vielen internen und externen Problemen konfrontiert. Mit dem kürzlichen Machtwechsel scheinen viele der Untergebenen begonnen zu haben, über Ishidas Führung zu flüstern. Die Polizei glaubt, dass jemand aus ihren Reihen Informationen an die Yakuza liefert. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum sie während ihres Besuchs in Ishidas Hauptquartier nichts konsumieren.

Bildnachweis: James Lisle/HBO Max

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Bildnachweis: James Lisle/HBO Max

Außerdem braut sich ein Krieg zwischen Chihara-Kai und ihrer rivalisierenden Familie, den Tozawa, zusammen. Sato (Show Kasamatsu), ein Yakuza-Mitglied mittleren Ranges, trifft Jake in einer Kabukichō-Bar, die sie beide häufig besuchen, um mit einem Mädchen zu sprechen, das sie beide mögen. Nachdem er Ishidas Zorn auf sich gezogen hat, weil er ein anderes Chihara-Kai-Mitglied verprügelt hat, erzählt Sato scheinbar seinem Chef von Jake. Er hat Jake mit Katagiri im Fernsehen gesehen. Dies ist wahrscheinlich der Grund für Jakes Entführung am Ende von Episode 3. Sie bringen ihn wahrscheinlich zu Ishida, die anscheinend nicht auf einem bestimmten echten Yakuza-Boss basiert. Er ist höchstwahrscheinlich ein zusammengesetzter Charakter, der sich daraus entwickelt hat Jake Adelsteins vielfältige Begegnungen und Erfahrungen.

Ist Chihara-Kai eine echte japanische Gang?

Nein, Chihara-Kai ist keine echte japanische Bande. Die Show zeigt sie als mächtige Organisation, aber sie haben Mühe, mit Tozawa Schritt zu halten. Das Yakuza ist ein uraltes Verbrechersyndikat in Japan und darüber hinaus aktiv. Der Begriff Yakuza bedeutet übersetzt Gangster. In Japan werden Personen, die der Welt des organisierten Verbrechens angehören, von der Polizei und den Medien Bōryokudan oder gewalttätige Gruppen genannt. In der Zwischenzeit betrachten sich die Gangmitglieder gerne als Ninkyō Dantai oder ritterliche Organisationen.

Bildnachweis: Eros Hoagland / HBO Max

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Bildnachweis: Eros Hoagland/HBO Max

Obwohl es viele Debatten über den Ursprung des Yakuza gegeben hat, ist seine moderne Interpretation der Nachfolger zweier sozialer Klassifikationen aus der mittleren Edo-Zeit (1603–1868): Tekiya und Bakuto. Ersteres ist eine Gruppe von Händlern, die mit illegalen Waren handelten, während letzteres aus Glücksspielern bestand. Die Yakuza sind seit Jahrhunderten in der japanischen Gesellschaft vorhanden und werden oft als notwendiges Übel angesehen, als illegale Institution, die andere Arten von kriminellem Verhalten einschränkt. Es gibt tatsächlich Fanmagazine über die Yakuza, die als Propaganda- und Rekrutierungsinstrumente dienen.

Es wird allgemein angenommen, dass die Yakuza strengen Verhaltenskodizes folgen. Diese Arten von Organisationen haben auch eine starre feudale Struktur. Wie in den meisten anderen Verbrechersyndikaten auf der ganzen Welt ist das Tätowieren ein wesentlicher Bestandteil der Yakuza-Kultur. „Tokyo Vice“ spielt um die Jahrhundertwende. Der Prolog findet im Jahr 2001 statt, bevor sich die Erzählung auf 1999 verschiebt und geht vorwärts. In der realen Welt waren die Yakuza zu dieser Zeit noch ziemlich mächtig. Allerdings nach dem Yakuza-Ausschlussverordnungen eingeführt wurde, hat sich der Einfluss des Syndikats auf die japanische Gesellschaft stark verringert.

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